Larry Crowne Filmreview


Letzten Dienstag Abend: Wenn im TV nichts spannendes läuft, ausser unzählige Serienwiederholungen, da ist man froh, kann man auf eine grosse Filmsammlung zurück greifen. Sicher, einige der wiederholenden Serien schaue ich sehr gerne, aber an diesem Abend war mal wieder Heimkino angesagt. Dank einer Bekannten hatte ich den Hollywood Film Larry Crowne zur Auswahl.

In den Hauptrollen Tom Hanks als Larry Crowne, einem Detailhandelsangestellter der gefeuert wurde, weil er keinen College-Abschluss vorweisen konnte. Er war deswegen am Boden zerstört aber nicht lange. Er entschloss sich, am nächsten Tag sich auf die Suche nach einem neuen Job zu machen. Doch leider vergeblich, denn niemand wollte ihn einstellen.  Unterkriegen liess sich der stets optimistische Larry Crowne aber nicht und meldete er sich beim College an um den Abschluss nachzuholen, damit er bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hatte.

An seinem College unterrichtet auch Professorin Mercedes Tainot (gespielt von Julia Roberts), eine Fachkraft in der Kommunikation. Sie befand sich am Tiefpunkt ihres Lebens. Dean Tainot ihr Ehemann verbrachte seine Zeit mehr auf nicht jugendfreien Internetseiten als an seinem neuen Buch zu schreiben und ihr Job als Professorin war schon lange nicht mehr erfüllend. Bis zu dem Tag als sie Larry begegnet.

Was ich nicht nachvollziehbar fand, war die Tatsache, dass die Finanzkriese und vor allem auf dem Arbeitsmarkt herrschende Verzweiflung und Kampf ums Überleben nicht wirklich gut recherchiert und rübergebracht wurde. Im echten Leben ist es nicht so einfach, Haus zu verkaufen, sich am College anzumelden, einen Studentenjob zu finden und denken, man könne sich damit über Wasser halten. Ganz zu schweigen die Idee finde ich unglaubwürdig, dass es so einfach sein sollte, schnell Anschluss finden zu können.

Unglaubwürdig war die Akzeptanz der Schüler am College dargestellt. Wäre das bei uns in der Schule passiert, der wäre wahrscheinlich gehänselt, gedemütigt und wohlmöglich sogar noch verprügelt und um Geld geprellt worden.

Julia Roberts und Tom Hanks verkörperten ihre Figuren dennoch sehr authentisch und lebensnah, man konnte förmlich die Frustration und die Verstörtheit der beiden spüren.

Was mir aber am meisten gefallen hatte, war der Soundtrack der dafür ausgewählt wurde. Der Film startet mit Hold on Tight von Electric Light Orchestra und endet mit Calling America von der Band. Die Instrumentalen Stücke untermalten die einzelnen Szenen perfekt. Und das Tüpfchen auf dem i gibt es noch für die Fans von der Original Star Trek Serie: George Takei besser bekannt als Mr. Sulu spielte dort Professor Ed Matsutani.

Meine Bewertung:

4/5 Sternen (vorallem wegen Soundtrack)


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