Wenn die Muse mal nicht will!


Autoren kennen dieses Gefühl all zu gut, fürchten es aber beim Namen zu nennen. Können keinen vernünftigen Satz aufs Papier bringen. Und wenn dann kommt dabei meistens nur Mist raus. Ich habe keine Angst und nenne es beim Namen, da es ist was es ist: eine Schreibblockade. Ja, ich habe es ausgesprochen, bzw. geschrieben und ich lebe noch: ich habe eine Schreibblockade.

Ich hänge an einer Stelle im Projekt „Niemals für immer“ fest. Die Wörter fliessen einfach nicht mehr weiter. Kann machen was ich will.

Grund zur Panik habe ich keine. Warum auch? Ich bin ja nicht an irgendwelche Abgabetermine gebunden, ausser es wäre für einen Wettbewerb oder sonstige Ausschreibung. Gehört dieses Projekt aber nicht dazu. Es ist einfach eins meiner Romanprojekte. Vielleicht liegt genau dort mein Problem, zuviele Texte offen und keines davon ist wirklich fertig geschrieben. Aber halt, ein Projekt wäre soweit fast fertig, muss ich nur nochmals ein bisschen umgeschrieben werden, denn eigentlich stand die Kurzgeschichte schon mal, kam aber bei den Betalesern nicht wirklich an. Titel des Projekts „Bis die letzte Träne fällt“.

Inspiriert zu diesem Titel bzw. zu dieser Geschichte wurde ich durch einen Song von David Hasselhoff:

David Hasselhoff – Until the last teardrop falls

Es geht um Strassenkindern in Los Angeles. An dieser Geschichte feile ich jetzt ein bisschen herum, solange mich die Muse auf dem Romanprojekt „Niemals für immer“ sitzen lässt. Diese Pause hat aber auch sein gutes, ich hab heute ein kleines Gedicht geschrieben, eine Ode an die Muse:

Oh du liebe Muse mein!

Oh du liebe Muse mein,
gell ich muss kein Engel sein,
um beflügelt zu werden mit Worten,
hier, da und viele anderen Orten.

Oh du liebe Muse mein,
gell ich muss kein Engel sein,
wollt dich gerne einmal Küssen,
doch du wolltest nichts davon wissen.

Ich habs doch nur lieb gemeint,
dass die Liebe uns wieder vereint,
denn ohne deinen Witz und Charme,
ich mich einsam fühle, ich arme.

Darum bitt‘ ich dich, komm wieder her,
denn meine Gedanken vermissen dich sehr,
wollen von dir aufs Papier gebracht werden,
sie wären die überglücklichsten hier auf Erden.

Wann erlöst du mich von meinen Qualen,
ich möchte es mir nicht ausmalen,
komm doch wieder her zu mir,
dann gehöre ich für immer dir.

(c) by T. M. (12.01.2012)

Oh du liebe Muse mein, hoffe findest du den Weg zu mir ganz geschwind, würd‘ mich freuen wie ein kleines Kind.

In diesem Sinne: Auf das die Muse mein Flehen erhört! 

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2 Antworten zu Wenn die Muse mal nicht will!

  1. frankzio schreibt:

    „Auf das die Muse mein Flehen erhört!“

    Aber das hat der kleine Racker doch soeben getan!
    Quäl dich nicht, Tania! Lass es laufen. Dann kommt der ersehnte „FLOW“.
    Du willst zu viel auf einmal, wie mir scheint. 😉

  2. Tania Morgan schreibt:

    Zio

    Eben durch das, dass ich so viele Projekte am Laufen habe, weiss ich wohl nicht wo mein Kopf steht. Und Geduld ist auch nicht so eine Tugend bei mir. Darum komm ich wohl auch bei den Romanen kaum vom Fleck. Kann froh sein, wenn ich eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht aufs Blatt bzw. auf den Monitor bringe.

    Dafür würde ich gerne mal selbst ein Buch von mir veröffentlicht haben. Und setze mich somit selbst unter Druck.

    Ich werde jetzt einfach mal mich um die Kurzgeschichte „Bis die letzte Träne fällt“ widmen, es fertig umschreiben und es nochmals Korrekturlesen lassen. Dann findet es sicher den Weg zu Bookrix.

    Aber danke für deine aufmunternden Worte und nochmals Gratulation zu 55. Dorfgeschichte :).

    LG

    Tania

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